Wenn dieser Medientipp nicht korrekt dargestellt wird, klicken Sie bitte auf folgenden Link:
http://medientipps.baobab.at

 

Filmtipp BAOBAB KW 46-2018 (12.11.2018 bis 18.11.2018)

 

BAOBAB wertet jede Woche das Fernseh- und Kinoprogramm nach Filmen zu entwicklungspolitischen Themen aus. Wir stellen diese Filmtipps als wöchentliche kostenlose Serviceleistung zur Verfügung.

 

Unsere Tipps berücksichtigen Arte, 3sat, ORF 1, ORF 2, ORF III, SRF 1, SRF 2 , SWR, Das Erste, ZDF und ServusTV.

 

Falls Sie den Newsletter nicht mehr beziehen wollen, klicken Sie hier oder schicken Sie uns bitte eine E-Mail an service@baobab.at.

 

Freundliche Grüße

Ihr BAOBAB Team

 
Festivals  

Touristen (25. BERGFILMFESTIVAL)

"Abenteuer Berg - Abenteuer Film"

 

CH, AT, PK, 2018

113 Min.

 

E.B.C. 5300m
CH 2016, Léonard Kohli, 15 Min., ohne Dialog
Das Leben der Sherpas im Wandel
AT 2018, Marion Mayer-Hohdahl, 44 Min., Deutsch
K2 und das unsichtbare Fußvolk
PK 2015, Iara Lee, 54 Min., Englisch mit Untertitel in Deutsch

 

Die höchsten Berge der Welt locken jedes Jahr tausende Bergtouristen an. Mit dem Tourismus verändert sich auch das Leben der Einheimischen. Drei Filme beleuchten dieses Phänomen auf sehr unterschiedliche Weise. E.B.C. 5300M lässt uns unkommentiert das Leben im Everest-Basislager beobachten. Anhand von Stimmungen beschreibt der Film das Leben und die Organisation im Lager und zeigt dabei den Kontrast zwischen dieser vergänglichen Mini-Stadt und der wilden und mystischen Umwelt.


DAS LEBEN DER SHERPAS IM WANDEL wählt einen anderen Zugang. "Viele Touristen bedeuten hohen Ressourcenverbrauch, bedeuten viel Müll und diese Probleme muss man unter Kontrolle bringen", so der Salzburger Tourismusforscher Kurt Luger. Wie das funktionieren könnte zeigt er mit seinen nepalesischen Partnern in der neuen ORF III Fernsehdokumentation.


Nicht nur der Berg ist gefährlicher, auch das Leben und die Arbeit der Träger am Fuß des K2 sind härter. Aufgrund der instabilen politischen Lage bleiben die Touristen hier aus. In ihrem sehr intimen Dokumentarfilm K2 UND DAS UNSICHTBARE FUSSVOLK erzählt die britische Regisseurin Iara Lee von den Sorgen und Nöten, aber auch den Träumen und Zielen der pakistanischen Bevölkerung.

 

Das Kino — Salzburger Filmkulturzentrum
15.11 um 12:00 Uhr

PREMIERE: Kurt Luger zu Gast im DAS KINO

Stadt Land Schaf (25. BERGFILMFESTIVAL)

"Abenteuer Berg - Abenteuer Film"


DE, IT, 2013
87 Min.

 

Stadt Land Schaf
DE 2013, Elke Brugger, 11 Min., Deutsch
Der letzte Schäfer
IT 2013, Marco Bonfanti, 76 Min., Italienisch mit Untertitel in Deutsch

 

"Ein Tag als Schaf ist besser als 100 Tage als Löwe", sagt Wanderhirte Renato Zucchelli in dem äußerst unterhaltsamen italienischen Dokumentarfilm DER LETZTE SCHÄFER. Er träumt davon, seine Schafherde von der Alm in das unzugängliche Stadtzentrum Mailands zu führen, um den Menschen zu zeigen, dass jenseits der Straßen und Betonmauern der Metropole ein anderes Leben existiert, dessen Erhaltung mehr als lohnend ist. Ganz nebenbei entwirft dem Film ein berührendes Portrait einer liebenswerten italienischen Familie am Rande der Großstadt.


Auch der Kurzfilm STADT LAND SCHAF erzählt von der seltsamen Verbindung zwischen ländlichem Leben und urbanen Welten. Die Salzburger Regisseurin Elke Brugger begleitet einen echten Kölner Großstadtschäfer und wirft einen Blick auf einen Beruf, von dem viele gar nicht wissen, dass es ihn gibt.

 

Das Kino — Salzburger Filmkulturzentrum
16.11 um 20:15 Uhr

Kein Fluss und kein Meer (FILMTAGE ZUM RECHT AUF NAHRUNG)

Hunger.Macht.Profite.9

 

Niederlande/Brasilien 2016, Regie: Jan Willem den Bok und Floor Koomen
57 Min, OF mit deutschen UT
 

Die wunderschöne Insel Ilha de Maré im brasilianischen Bundesstaat Bahia war einst ein wertvolles, seltenes Habitat voller Leben. Jetzt wird das kleine Paradies von der Erdöl-Industrie bedroht. Gewässer sind verschmutzt, Fische und Muscheln sterben. Lokale Fischer*innen verlieren ihre Lebensgrundlage. Eliete Paraguaçu und Marizelia Carlos Lopes, zwei kämpferische Frauen aus der Fischergemeinschaft, setzen sich gegen die umweltschädliche Industrie und die laschen Regierungsbehörden zur Wehr. Zusammen mit Marcos Brandão, dem Anwalt der Fischer-Gewerkschaft, ergreifen sie die Initiative zum Protest gegen die Macht der Öl-Konzerne.

 

Top Kino, Wien
15.11 um 19:00 Uhr

Rotes Gold (FILMTAGE ZUM RECHT AUF NAHRUNG)

Hunger.Macht.Profite.9
 

Frankreich 2017, Regie: Xavier Deleu und Jean-Baptiste Malet
52 Min, OF mit deutschen UT

 

Tomatensauce - wer denkt da nicht an die italienische Mama, die aus sonnengereiften aromatischen Tomaten eine Sauce nach altem Familienrezept zaubert? Weit gefehlt: China gehört zu den größten Industrietomatenproduzenten und Herstellern von Tomatenpüree. Es wird als Handelsware wie Weizen, Reis und Erdöl, weltweit verschifft und von Großkonzernen wie Heinz, Nestlé und Unilever aufbereitet. Wie und von wem werden die industriell verarbeiteten Früchte angebaut und geerntet? Der Film besucht Tomatenmarkfabriken in China, Kalifornien, Italien und Afrika und zeigt schonungslos die komplexen Zusammenhänge des globalen Kapitalismus mit all seinen Konsequenzen. Am Ende bleibt der bittere Geschmack der Ausbeutung und des Profits. Eine Reise in die Welt der Tomatenindustrie.

 

Top Kino, Wien
16.11 um 19:00 Uhr

In unseren Händen (FILMTAGE ZUM RECHT AUF NAHRUNG)

Hunger.Macht.Profite.9
 

Großbritannien 2017, Regie: Jo Barker und Sylvie Planel
67 Min, OF mit deutschen UT

 

Ernährung und Landwirtschaft stecken in der Krise. In kaum mehr als einem Jahrzehnt schlossen mehr als 33.000 bäuerliche Betriebe in Großbritannien für immer ihre Pforten. Der Film porträtiert Bauern und Bäuerinnen der Landworkers' Alliance, einer Partnerorganisation der ÖBV-Via Campesina Austria in Großbritannien. Er zeigt gelebten Widerstand gegen ein industrielles Agrarsystem in Zeiten des drohenden Brexit. Eine wachsende Bewegung von Bauern, Bäuerinnen und anderen im landwirtschaftlichen Bereich Tätigen erschafft und erhält pulsierende Höfe, lebendige Böden, florierende Lebensmittelmärkte und ein gerechteres Ernährungs- und Agrarsystem für alle. „In unseren Händen“ ist die Geschichte einer alternativen Landwirtschaft, einer neuen Art der Ernährung und einer neuen Form von Gesellschaft.

 

Top Kino, Wien
17.11 um 19:00 Uhr

Unsichtbare Grenzen (FILMTAGE ZUM RECHT AUF NAHRUNG)

Hunger.Macht.Profite.9


Belgien/Argentinien/Kolumbien 2016,  Regie: Nicolás Richat und Nico Muzi
28 Min, OF mit deutschen UT

 

„Unsichtbare Grenzen“ ist die Geschichte von Gemeinden in Kolumbien, die in der Mitte einer der am längsten andauernden Kriege der Welt gefangen sind. Der Rausch der Großgrundbesitzer nach Palmöl, um „grünen“ Treibstoff zu produzieren, verdrängt Kleinbauern und -bäuerinnen sowie indigene Gemeinschaften. Ein Leben zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen der FARC-Guerilla und dem Militär. Die kolumbianische Regierung hat einen Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen unterzeichnet und damit den 60 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beendet. Nun setzt die Regierung auf die Expansion der Palmölindustrie, um Kolumbien und Europa mit sogenanntem Biodiesel zu versorgen.

 

Top Kino, Wien
18.11 um 17:00 Uhr

Fernsehtipps  
Montag 12.11.

Wasser ist Zukunft

Die Emscher — Das Wunder im Kohlenpott

Dokumentationsreihe, Erstausstrahlung

 

Deutschland, 2017

Regie: Michael R. Gärtner

 

Es ist das Comeback eines kleinen Flusses und einer ganzen Landschaft: Die Emscher im Ruhrgebiet, jahrzehntelang der dreckigste Fluss Europas, wird vom industriell genutzten Abwasserkanal wieder zu einem natürlichen Flusssystem zurückgebaut. Mit Hilfe von Klärwerken, befreiten Flussbetten und zurückkehrenden Tierarten erblüht eine einzigartige Naturregion – mit einer ganz speziellen Industriegeschichte.

 

15:50—16:45, ARTE

Dienstag 13.11.

Aralkum — Die jüngste Wüste der Welt

Dokumentarfilm,

Deutschland, 2018

 

Ende des 20. Jahrhunderts entstand im Herzen Zentralasiens eine neue Wüste. Vor nur 40 Jahren war diese Ödnis, die sich bis zum Horizont erstreckt, noch mit Wasser bedeckt. Die Aralkum ist die jüngste Wüste der Welt. Sie ist das Resultat einer ökologischen Katastrophe, die dazu führte, dass drei Viertel des Aralsees verschwanden. Wissenschaftler untersuchen, wie sich die Bildung der neuen Wüste auf das Klima und die Umwelt auswirkt. Kann die Menschheit die Katastrophe wieder beheben, die sie selbst verursacht hat? Experten zweifeln daran. Die Herausforderung besteht nun darin, ein neues Gleichgewicht aufzubauen, mit Oasen des Lebens inmitten der Wüste.

 

07:20—08:10, Servus

Wasser ist Zukunft

Andalusiens geheimer Schatz

Dokumentationsreihe, Erstausstrahlung

 

Deutschland, 2017

Regie: Tanja Winkler

 

Die zweite Folge führt nach Andalusien. Im trockenen Süden Spaniens bestimmt das Wasser seit jeher das Leben der Menschen. Ein knappes Gut, von den Mauren „flüssiges Silber“ genannt. Heute arbeiten Bauern, Wissenschaftler und Naturschützer daran, den Schatz Andalusiens in die Zukunft retten. Dabei greifen sie auf Jahrhunderte altes Wissen und modernste Technologien zurück.

 

15:50—16:45, ARTE

Die Hälfte der Welt gehört uns

Als Frauen das Wahlrecht erkämpften

Dokumentation, Erstausstrahlung

 

Deutschland, 2018

Regie: Annette Baumeister

 

Für ihr politisches Engagement wurden sie verspottet, eingesperrt und gefoltert. Aber beirren ließen sie sich nicht: Marie Juchacz, Anita Augspurg, Emmeline Pankhurst und Marguerite Durand – ihr Vorgehen war so unterschiedlich wie ihre Charaktere. Gemeinsam standen sie an der Spitze des Kampfes Tausender Frauen um das Wahlrecht – quer durch Europa. Sie wollten frei sein, mitbestimmen und die gleichen Rechte wie Männer. Der Schlüssel dafür war das Frauenwahlrecht. Denn die Hälfte der Welt gehört ihnen.

 

20:15—20:15, ARTE 1/2

21:05—22:00, ARTE 2/2

Indiens verlorene Töchter

Dokumentation

Frankreich, Deutschland, 2013

Regie: David Muntaner

 

Viele Inderinnen verbindet ein tragisches Schicksal. Am Beispiel von vier Frauen zeigt die Dokumentation die dunkle, frauenfeindliche Seite Indiens. Die Emanzipation der indischen Frauen, die mit der Modernisierung und Verwestlichung des Landes kam, wird von Vätern und Ehemännern heftig bekämpft. Nach der Vergewaltigung und Folterung von Jyoti Singh Pandey im Dezember 2012, die weltweit Schlagzeilen machte, beginnt das Land endlich, sich mit seiner Misogynie auseinanderzusetzen.

 

20:15—20:15, ARTE

Sex: Tabu im Land des Kamasutra

Dokumentation

Frankreich, 2013

Regie: David Muntaner, Damien Pasinetti
 

Vieles, was mit Sex zu tun hat, ist in Indien tabu. Während das Land wächst, sich entwickelt und modernisiert, bleibt es auf diesem Gebiet erschreckend altmodisch. Besonders schlimm steht es um das Frauenbild: Westliche Frauen gelten seit langem als freizügig und frivol, doch auch die indische Frau ist in neueren Bollywoodstreifen und indischen Medien meist kaum mehr als ein reines Sexobjekt.

 

22:55—23:40, ARTE

Donnerstag 15.11.

Im Brennpunkt

Trumps Festung Amerika

 

Dokumentation 2017
Gestaltung: Hilary Andersson

 

Vor zwei Jahren wurde Donald Trump zum US-amerikanischen Präsidenten gewählt. Eines seiner zentralen Wahlversprechen war der Bau einer Mauer an der Südgrenze zu Mexiko, ein Ende der illegalen Migration und die Ausweisung illegaler Einwanderer. Die Dokumentation "Trumps Festung Amerika" zeigt, wie diese umstrittenen Pläne Form annehmen - und welche Auswirkungen dies für betroffene Familien hat.

 

22:45—23:15, ORF

Freitag 16.11.

Xenius: Tauschen, Teilen, Leihen

Alte Wirtschaftsformen neu gedacht

Magazin, Erstausstrahlung

 

Deutschland, 2018

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug

 

Wir befinden uns in einer seltsamen Situation. Einerseits haben viele von uns ein ökologisches Bewusstsein und wollen möglichst nachhaltig leben – im Einklang mit unserem Planeten. Andererseits steigen unsere Konsumausgaben seit Jahrzehnten regelmäßig an. Manche sprechen gar von einem Konsumfetisch. Wir scheffeln Geld, mit dem wir Güter kaufen und anhäufen. Das ist – wenigstens zum Teil – Verschwendung, nicht nur von Geld, sondern auch von Ressourcen, die in Konsumgütern stecken.
Doch es gibt Gegenbewegungen, die das anders machen wollen – mit Hilfe von alternativen Wirtschaftsformen wie Tauschen, Teilen und Leihen. Die sogenannte Sharing Economy – die Wirtschaft des Teilens – befindet sich seit Jahren im Aufwind. Online wie offline verspricht sie eine riesige Fülle von interessanten Angeboten, manche eher kommerziell, andere sozial motiviert. Menschen teilen Autos oder Wohnungen, Werkzeug oder Kleidung.

 

16:45—17:10, ARTE

Re: Das Haus von Morgen

Wie Bauen revolutioniert wird

 

Reportage

Deutschland, 2018
 

Bauen mit Steinen oder Beton verschlingt Ressourcen, belastet die Umwelt und unsere Gesundheit. Doch es gibt Alternativen: Häuser aus Holz, Lehm oder sogar aus Müll. Zwei Deutsche errichten Hochhäuser aus Holz, in Paris entsteht ein ganzes Stadtviertel in Lehmbauweise und in Rotterdam ein Bürogebäude aus Recyclingmaterialien. „Re:“ begleitet Visionäre des nachhaltigen Bauens.
 

19:40—20:15, ARTE

Sonntag 18.11.

Blickpunkt Junior

Vegan

Kindersendung, Erstausstrahlung

 

Frankreich, Deutschland, 2018

Regie: Sara Neale, Jens Schmidt

 

Das Vegan-Siegel hat mit Sicherheit jeder schon mal gesehen: Inzwischen klebt es auf unzähligen Produkten im Supermarkt. Doch bei einigen Lebensmitteln fragt man sich, warum es davon eine vegane Variante braucht?
„Blickpunkt Junior“ begleitet außerdem Alf, eigentlich leidenschaftlicher Fleischesser, bei einem spannenden Experiment: Eine Woche vegan leben, also auf tierische Produkte verzichten – hält er durch oder gibt er auf?
„Superfood“ bedeutet supergesund und voller Nährstoffe. Meist sind damit exotische und daher teure Lebensmittel gemeint. In einem Kochduell zeigt Spitzenkoch Sebastian, dass gesund aber auch preiswert geht!

 

08:30—08:55, ARTE

Expedition Moderne

Auf den Spuren unentdeckter Kunst

Dokumentation, Erstausstrahlung

 

Deutschland, 2018

Regie: Nicola Graef, Susanne Brand

 

Pablo Picasso besuchte als junger Künstler regelmäßig den Palais de Trocadéro, das damalige Kolonialmuseum in Paris. Er war fasziniert von den afrikanischen Skulpturen und fand in ihrer abstrakten Formsprache das geeignete Mittel, sein eigenes Zeitgefühl auszudrücken. Er wurde einer der wichtigsten Erneuerer der europäischen Kunst und dankte das seinen afrikanischen Kollegen, ohne deren Namen zu kennen oder sich für sie zu interessieren. So wie er machten es viele Künstler vor mehr als 100 Jahren und wurden zu Helden einer ganzen Epoche. Die Museen der westlichen Welt feierten sie, ohne die sie prägenden Künstler aus fernen Ländern zu erwähnen. Können wir es uns leisten, Kunstschöpfungen anderer Kulturen als Anschub einer eigenen Moderne dankbar anzunehmen und sie ansonsten in ethnographischen Spezialsammlungen zu horten? In Deutschland stellen zurzeit mehrere Museen die eigene Sammlungspolitik infrage, räumen ihre Häuser leer und erproben andere Erzählweisen der Geschichte der Kunst.

 

15:05—16:00, ARTE

Nachhaltige Architektur

Wang Shus Liebe zur Nachhaltigkeit

Dokumentationsreihe, Erstausstrahlung

 

Deutschland, 2017

Regie: Claudia Kuhland, Ralf Breier
 

Ob aus Abbruchstein oder Stroh, ob Öko-Hightech oder Materialminimalismus – die spannendsten Entwicklungen in der Architektur spielen sich heute jenseits von schillernden Protzbauten ab: Nachhaltiges Bauen ist ökologisch, zukunftsweisend und schön. Die vierteilige Reihe zeigt ganz unterschiedliche Arbeiten international renommierter Architekten, denen allen es bei ihren Bauten um Anmut und Menschlichkeit geht.
Wang Shu liefert ein revolutionäres Gegenmodell zum Baurausch in China: Wo Megastädte aus dem Boden gestampft werden, lässt er sich Zeit, nimmt Rücksicht auf Mensch und Natur. Aus den Abbruchsteinen zerstörter Dörfer lässt Chinas einziger Pritzker-Preisträger betörende Architektur entstehen.

 

16:00—16:30, ARTE

70 Jahre Menschenrechte

Schwerpunkt

 

Vor 70 Jahren verabschiedete die UNO die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Ein epochaler Schritt in Richtung „bessere Welt“. Doch Misshandlung und Folter stehen heute immer noch auf der Tagesordnung, wie Claus Kleber in „Unantastbar – der Kampf für Menschenrechte“ zeigt. Im Anschluss begibt sich THEMA mit „Slaves“ auf die Spuren moderner Sklaverei. In „Das Kongo Tribunal“ zeigt der Theaterregisseur Milo Rau, wie lokale Akteure und Bürger selbst für Gerechtigkeit kämpfen müssen, weil die UNO im Kongo ihrer Schutzverantwortung nicht nachkommt. Außerdem befassen sich das Kulturmagazin „Metropolis“, ein „Durch die Nacht mit“-Spezial und die Reportage-Reihe „Re:“ mit dem Thema Menschenrechte.

 

17:00—17:40, ARTE

Baobab auf Youtube  

Black Breakfast

Regie by Zhang Ke Jia
 

Short-movie form Stories on Human Rights, 2008

 

A tourist, equipped with a camera and a tour guide, arrives in a provincial town where she hopes to see a city full of cultural relics and historic sites. But, contrary to her expectation, she finds herself in an industrial urban area, with blurred and patchy road signs eroded by smoke and pollution. The tourist, by instinct, takes pictures of these city signs: stop, street and road signs. Later, leaving the city, she waits for a bus on a highway, where an endless stream of heavy lorries carrying coal pass, and the cloud of coal dust flies over the sky in a spectacular scene. As the cloud disperses, she notes a group of workers eating breakfast in the coal dust: their faces are of the colour of coal and hardly recognizable. Sitting in the dust among them, she has to enjoy a “black breakfast”, her face as black as those of the locals.

Impressum  
BAOBAB
Globales Lernen
Sensengasse 3
1090 Wien
Tel.: +43/1/3193073
Fax: +43/1/3193073-510
email: service@baobab.at
www.baobab.at
DVR-Nr.: 4013104 ZVR: 689430076